Impulspapiere, Zukunftskongresse,
Strukturreformen – die Kirche ist im Reformstress. Betriebsamkeit, wo
Besinnung nötig wäre. Welche Reformwege sind gangbar, welche sind Irrwege?
Diese zu unterscheiden ist das Anliegen dieses Buches. Ein Plädoyer gegen
falschen Aktionismus und für eine Stärkung der Gemeinden im Geiste
evangelischer Gelassenheit:
Isolde
Karle: Kirche im Reformstress.
Der Prozess der gegenwärtigen Kirchenreform stellt die Frage nach der Rolle der Kirche in der heutigen Gesellschaft in dringlicher Schärfe. Wie versteht die Kirche ihre Aufgaben in der "Welt", an welcher Vision von "Kirche" orientiert sie sich? Alles andere als ein "Auslaufmodell", wird das Konzept der "Volkskirche" weitergedacht und das Potential ausgelotet: Volkskirche weiterdenken.
Von den Pastorinnen und Pastoren wird stets mehr Qualität in den Kernaufgaben erwartet, und obwohl wir zuweilen unser Pfarrbild mit schier übermenschlichen Erwartungen überfrachten, sind insbesondere die Instrumente des Personalmanagements hinsichtlich der Wertschätzung und einer dichten Rückmeldekultur noch dringend ausbaufähig: Pfarrberuf heute.
»Wichern drei« meint in kurzen Stichworten Folgendes: Es geht um Selbsthilfepotenziale, um einen Perspektivenwechsel, um eine Sozialraumorientierung. Der Begriff »Wichern drei« hat sich bislang noch nicht durchgesetzt, allerdings hat sich mittlerweile ein Diskurs um Gemeinwesendiakonie entwickelt, der aktuell an Bedeutung gewinnt. Die Herausgeber möchten die gemeinsamen Linien von "Wichern drei" und "Gemeinwesendiakonie" verknüpfen.
Das Verhältnis von Kirche und Wirtschaft war in den vergangenen Jahrzehnten oft von kritischer Distanz und ideologischer Voreingenommenheit geprägt. Der gern vorausgesetzte Widerspruch zwischen kirchlichem und wirtschaftlichem Handeln lässt sich aber entschärfen und in eine fruchtbare Beziehung setzen – so der Autor in seinem engagierten Plädoyer. Christoph Bergner zeigt, dass Kirche und Wirtschaft schon immer aufeinander bezogen waren:
Die Kirche und das liebe Geld
"Gott und den Menschen nahe" – diese Vision von Kirche wird bei uns vor dem Hintergrund von abnehmenden Geldern und fehlenden Priestern beschworen. Zugleich macht sie die Verantwortlichen eher ratlos. Anders sieht es mancherorts in Frankreich aus. Hier wurde das Bistum Poitiers für den gelingenden Umbau der Kirche bekannt: Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof? Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers
Ein katholischer Bischof liest seiner Kirche die Leviten. Mit erstaunlichem Freimut und prophetischer Überzeugungskraft distanziert sich der australische Kirchenmann von der traditionellen Machtstruktur und der überkommenen Sexuallehre der katholischen Kirche: Bischof Geoffrey Robinson: Macht, Sexualität und die katholische Kirche - Eine notwendige Konfrontation.
Es ist Bewegung in der römisch-katholischen Kirche. Jahrhunderte lang ging sie von »oben« nach »unten«. Jetzt setzen sich »die da unten« selbst in Bewegung, ohne erst »oben« um Erlaubnis zu fragen. Peter Bürgers Buch vereint genaue historische Analysen und die Ermutigung zu einem angstfreien katholischen Selbstbewusst- sein: Die fromme Revolte - Katholiken brechen auf
»In der gegenwärtigen Situation kann ich es
nicht verantworten zu schweigen«, sagt Hans Küng: Die katholische Kirche ist
krank, vielleicht sterbenskrank. Statt zu verharmlosen, zu vertuschen, zu
verschweigen, muss man eine ehrliche Diagnose vornehmen und wirksame Therapien
vorschlagen.
Das Buch, das Hans Küng nicht schreiben wollte:
Ist die Kirche noch zu retten?
Bücher vorschlagen oder Rezensionen einreichen
Sammelbände und Bücher des Netzwerks
Ein Taschenbuch für Engagierte in Kirchenvorständen, Synoden und anderen leitenden Funktionen:
Materialband zum 2.ÖKT:
Das göttliche Recht und die Kirchenverfassung
Der Freiraum für eine Reform
Das göttliche Recht und die
Kirchenverfassung II
Subsidiarität als Reformgebot